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Eintrag #5 Gedicht: Fehler

Du ranntest, für alles was du liebst
Ranntest für das was du bist
Liefst immer weiter
Bis an dein ziel
Glaubtest daran, du würdest nicht scheitern
Es wurd niemals zu viel

Und als du da warst hast du geschrien
Für alles, was du verloren hast,
für jeden Entschluss, den du falsch gefasst
für alles was du bereust
bis du nicht mehr schreien konntest

Und als du nicht mehr schreien konntest, hast du geweint.
für jeden Fehltritt
für jedes Missgeschick.
Für alles was du falsch gemacht hast
Hast sie los gelassen, die ganze last
Und dann verstanden:
Du hast alles was du brauchst.

Auch wenn deine Hoffnung verstaubt.
du bliebst du selbst, verändertest dich nicht
denn Fehler machten dich zu dem was du bist.
Einem wunderbaren Menschen, mit viel liebe und Herz
Ertrugst in deinem kurzen leben so unendlich viel Schmerz
Doch hast immer gekämpft und nie aufgegeben
und heute weiß ich, du hast mir vergeben

Als du mich brauchtest war ich nicht da
Und doch bist du mir heute noch nah
Du hast die Augen geschlossen, für den unendlichen Schlaf
Und ich weinte eine träne auf dein Grab,
Danke, das du immer bei mir warst.

Ich werde nie vergessen, die Zeit die wir hatten.
Auch wenn ein tief schwarzer Schatten
Sich über diese Zeit gelegt hat.
In der wir Spaß hatten, wir haben so viel gelacht.
Wir haben gelacht und zusammen geweint.
Wir haben was gesagt und es anders gemeint
Und doch haben wir uns immer verstanden
selbst im streit, zueinander gestanden

Das waren wir, unzertrennlich bis zum Tod
Wir erforschten die Welt, die sich uns bot
Viel zu früh wurdest du mir genommen.
Ich betete, habe gehofft, doch dein ende war gekommen.
Ich wollte dich nicht los lassen,
wollte dich nicht verlassen.

Doch ich konnte nicht sehen wie du leidest.
Hab gewartet, bis es vorbei ist.
Sie sagten, vertrau in Gott, er wird dich leiten
Doch wie soll ich glauben, wenn mir alle entgleiten?
In einer Welt, in der Kinder sterben
Wie soll ich da gläubig werden?
19.4.16 00:44
 
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